Programm 2017

Festival-Pass (beide Abende): 55.–

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Freitag, 15. September 2017, Jörgenberg

Freitag-Abend: 30.–
Kinder/Jugendliche 6 – 16 Jahre: 15.–

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18 Uhr | Overture

Wortspiele zur Einstimmung in die unvergleichliche Atmosphäre des Burghofes mit seinen in prachtvollen Herbstfarben leuchtenden Bäumen, als Start in die zwei­tägige Geschichte unter dem Titel «Es war einmal ein Wort» – mit passendem Essen und Getränken aus der Festivalwirtschaft.

 


19 Uhr | Lesung

Arnold Spescha / Hans Fäh: «Vom Wetter und von der 
Musik – Poesias / Gedichte»

Dus temas han adina puspei accumpignau e fatschentau Arnold Spescha: l’aura e la musica. La musica ei daventada il motiv empalont en siu cudisch da poesias «Ei dat ils muments da pass lev» ch’ei cumparius igl onn 2007. L’aura ei il motiv dominont en sias poesias «Ei catscha dis». Las poesias ein vegnidas translatadas en tudestg da Hans Fäh e digl autur.

Zwei Themen haben Arnold Spescha aus dem nahegelegenen Bergdorf Panix immer wieder beschäftigt: das Wetter und die Musik. Die Musik ist Leitmotiv des 2007 erschienen Gedichtbandes «Zeiten leichtfüssigen Schritts». Um das Thema Wetter kreisen die Gedichte in seinem neuesten Buch «Der Tag bricht an». Hans Fäh hat sie zusammen mit dem Autor ins Deutsche übertragen.

 


20 Uhr | Konzertante Lesung

Bibi Vaplan: «Die Farben der Worte»

Bibi Vaplan, la cantadura grischuna plein energia, presenta en siu emprem cudisch texts litterars per romontsch e tudestg. Buc in plaid ei damemia, damondas astgan restar damondas, magari dat ei rispostas. Ils texts cuorts evocheschan maletgs poetics, ein clars e spirtus.

Bibi Vaplan, die lebhafte Songpoetin aus Graubünden, stellt in ihrer ersten Buchpublikation literarische Texte in Rätoromanisch und Deutsch vor. Kein Wort ist zu viel, Fragen dürfen Fragen bleiben, manchmal gibt es Antworten. Die kleinen Erzählungen rufen innere Bilder ab, sind poetisch, klar und gewitzt.

 


Samstag, 16. September 2017, Jörgenberg

Samstag-Abend: 40.–
Kinder/Jugendliche 6 – 16 Jahre: 20.–

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18 Uhr | Ouverture

Wortspiele zur Einstimmung, als Start in die zwei­tägige Geschichte unter dem Titel «Es war einmal ein Wort»– mit passendem Essen und Getränken aus der Festivalwirtschaft.

 


19 Uhr | Lesung

Michael Fehr: «Klangbilder»

Michael Fehr bringt einen neuen Ton in die zeitgenössische Literatur. «Simeliberg», seine zweite Buchveröffentlichung, ist zweierlei in einem: Klangkunstwerk und rätselhafte Kriminalgeschichte. In den 18 Erzählungen seines neuesten Buchs «Glanz und Schatten» führt der Autor virtuos vor, welche Sprach- und Klangbilder eine Literatur hervorbringen kann, die komposi­to­rische Prinzipien wie Repetition und Variation in unterschiedlicher Strenge anwendet. Immer zeigt sich in Michael Fehrs Sprachwerken im Handfesten das Filigrane, im Zarten das ­Gewaltige, im Schatten der Glanz – und selten ist man sich ­sicher, was Schein ist, was Sein.

 


20 Uhr | Lesung

Ariane von Graffenried: «Sprachwelten»

Ihre «lifelong liaison / avec l’allemand» hindert Ariane von Graffenried nicht daran, in lustvollem Sprechgesang von einer Sprache in die andere zu wechseln, vom Berndeutsch ins Hochdeutsch, beides aufgeladen durch Französisch und Englisch und zwischendurch einige Brocken Albanisch. Mit den Sprachgrenzen überschreitet die Autorin geografische Scheidelinien, vom Hochgebirge übers Agglo-Mittelland bis an die Meeresküste. Ihr Vortrag ist eine lyrische Comédie humaine im Weltformat, wundersam und lebensnah zugleich. So könnte der Anfang einer Kurzgeschichte auch für das Romanische gelten: «Dr Dialäkt ligt im Spitaubett u muderet vor sech häre.»

 


21 Uhr | Konzert a-capella

La Triada – Corin Curschellas, Astrid Alexandre, Ursina Giger: «Neuer Glanz in alten Liedern»

Das Vokaltrio «La Triada» singt rätoromanische Volkslieder aus allen romanischen Regionen Graubündens, lässt sich dabei von anderen Kulturen inspirieren und erweitert tradiertes Volksgut mit zeitgenössischen musikalischen Elementen. Die drei Bündner Sängerinnen Corin Curschellas, Astrid Alexandre und Ursina Giger tun dies feinfühlig und respektvoll, so dass traditionelle und moderne Formen in einer stimmigen Balance miteinander verbunden sind. Es entsteht dabei ein atmosphärisch dichtes Klangwerk, getragen ausschliesslich von drei ausdrucksstarken Stimmen. Das Ergebnis: Lieder, die gleichermassen vertraut wie auch wohltuend neu klingen.

 

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